Unser rasender Reporter Ryan Rocket hat die Kontakte in seine zweite Heimat spielen lassen und in mühsamer Kleinstarbeit versucht einen Blick auf die Donaumetropole zu erhaschen, der nicht nur über die gängigen Klischees hinaus reicht, sondern auch einen Blick auf eine Musikszene eröffnet, die weit über Falco und Kruder&Dorfmeister hinausgeht.
Im Unterschied zur Schweiz verfügt Österreich mit Wien nämlich über eine Grossstadt, welche diesen Namen auch verdient und nicht zuletzt mit FM4 – ein Radiosender der diesen Namen auch verdient – über ein Medium, welches sich nicht scheut einheimisches Musikschaffen abseits des Mainstreams auch im normalen Tagesprogramm zu spielen.
An dieser Stelle präsentieren wir monatlich Bands aus unserem lieben EM-CO-Gastegeberland, die den Weg über den Arlberg noch nicht oder erst teilweise geschafft haben.
Na Bravo, da startet die neue Rubrik unter dem Titel Vienna Calling und gerade beim ersten Artist handelt es sich um ein Projekt, dessen Wurzeln vielmehr in Linz bzw. London liegen. Für lokalpatriotische Animositäten ist hier aber kein Platz, das einzige was zählt ist Qualität und in dieser Hinsicht stehen Audio Medical Device ganz weit vorne.
Audio Medical Device sind die Londonerin Chloe Le Faye (ex – the Morgans) und der Linzer RapperSängerProducer DoktaG.C.
Chloe lebt mittlerweile ebenfalls in Österreich und gäbe es die Kategorie, Audio Medical Device wären mein persönlicher „unsigned artist of the month“.
Weitere Infos gibt es hier auf der Myspaceseite der Band und hier bei FM4.
Weiter MP3s zum anhören oder downloaden gibt es hier
und falls sich irgend ein Label in der Schweiz noch eine A&R Abteilung leisten kann, können sich die Damenund Herren bei diesem netten jungen Herrn melden,und ihr Dasein rechtfertigen.
neunzehnhundertachtundsiebzig; kleinstdorf an tschechischer grenze; findet ordnung im chaos; ehemalige politologin; leidenschaft für bier, tee, leitungswasser und aufstrichbrote; gegnerin des motorisierten individualverkehrs; freundin des derben humors; liebt nasenbohren und tagträumen; träumt dabei oft vom häuschen am land mit katze; klingt fad, ist aber aufregend!
Clara Luzia und ihre Band präsentieren auf ihrem mittlerweile zweiten Album the long memory wunderschöne Popsongs irgendwo zwischen Maria Taylor und American Analog Set.
Gefühlvoll zurückhaltend gespielte Lieder,welche von einer Songwritingqualität leben, für die andere ihre Seele verkaufen würden.