Oasis-Grinch Liam kommt gerade noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft ohne Noel zurück. Mit dem ex-Robbie Williams Drummer und den Oasis Mitstreitern Archer und Bell läutet er schon mal die Weihnachtsglocken. Liam bringt uns zwar nicht gerade das Licht, aber doch einen Song, der vieles was man in letzten Jahren von Oasis anhören musste locker in den Schatten stellt. Das Noel noch immer zu Hause schmollt und wahrscheinlich auf der Suche nach Inspiration den gesamten Katalog der Beatles via iTunes runterlädt, fällt dabei kaum ins Gewicht. Dafür sorgen auch die Herren Archer und Bell, welche offensichtlich einen bandinternen Noel look-a-like Wettbewerb austragen. Man darf auf das Album gespannt sein.
Jetzt hat er uns doch gearde in seiner Biographie äusserst unterhaltsam erklärt, warum er gut und ORal SEx – äh… axl ROSE – böse ist und nun das…
Der ansonsten stilsichere Slash covert sich selbst und liefert ein peinliches Stück Musik ab, wie das sonst momentan wahrscheinlich nur Weezer noch besser könnten.
Auf der Deluxe-Version von Slashs Soloalbum befindet sich doch tatsächlich eine Version von Paradise City feat. Cypress Hill und Fergie.
Wer schon immer wissen wollte, wie man einem Weltklassesong auch das letzte bisschen Qualität aus den Noten prügelt, der kann das hier anhören. Einzige Erkenntnis: Fergie würde als valablen Ersatz für Axl durchgehen – nicht für den Jungen, aber immerhin für das alte aufgedunsene Tablettenwrack.
Ich weiss, ich weiss, über Kreisky wurde schon einmal im Vienna Calling Blog zum Ausnahmekünstler Austrofred berichtet. In letzter Zeit hat sich Meine Schuld, meine grosse Schuld quasi durch die Hintertür erneut in meinem CD-Player festgebissen und das Album wird mit jedem Hören noch besser. Was die Herren um Franz Adrian Wenzel hier live im Fuzzroom in Klagenfurt aufgenommen haben, ist nicht weniger als das brachialste Werk deutschsprachiger Rockmusik der letzten Jahre. Weltklasse Texte, geniale Gitarren und ein roher Sound, der Steve Albini vor Neid erblassen lässt.
Das Ausgehen im Jahr 2010 unterscheidet sich fundamental vom Ausgehen im Jahr 2005. Während man sich 2005 bei viel zu lauter Musik gegenseitig aus kürzester Distanz ins Ohr gebrüllt hat, dass in der Nähe noch eine viel bessere Party stattfindet, dazu Unmengen getrunken hat und am nächsten Morgen die Kleider direkt in einem luftdichten Behältnis auf dem Balkon entsorgen musste, betrinkt man sich heute bei gesetzeskonformer Dezibeldröhnung in rauchfreier Umgebung.
Und während die Damen über Celebrity Magazine diskutieren, die sie natürlich nur zufällig bei einer Bekannten gesehen haben, wenden sich die Jungs ihren iPhones zu und zeigen sich lustig Filmchen über Eichhörnchenabschussrampen. Super is des.
Damit nun alle daran teilhaben können, schlagen wir euch vor euch einen neuen Tisch zuzulegen. Der schaut dann so aus:
…und revolutioniert nicht nur die Brettspiele.
Ich geh‘ nicht gern auf Parties, weil mir auf Parties immer so fad is‘.
Halycon Digest kommt leicht wie der Milchschaum auf meinem Morgenkaffee daher.
Das ideale Album fürs Küchenradio am Sonntagmorgen, falls die nette Bekannstschaft von gestern Abend noch ein bisschen länger bleiben soll.
Kreativer Kopf hinter Cardiochaos ist der Musiker Peter Brunner,dessen Tätigketi als Sänger von Figure in Frame offensichtlich nicht ausreicht um seinen kreativen Output zu erschöpfen. Deswegen veröffentlicht er in Kürze mit Cardiochaos die Debüt-EP Poetic Terrorism. Vorab gibt es schon mal einen wunderschönen Clip zum Track Discosleep. Wenn der Rest der EP eine ähnliche Qualität aufweist, dann haben wir nach Konstantin Gropper (Get Well Soon) bereits den zweiten Indie/Pop Wunderknaben aus dem deutschsprachigen Raum, der auch international für Furore sorgen wird.
Es ist Dienstag 19.19h und man kann sagen, dass Alex Frei wohl momentan nicht zu den beliebtesten Schweizern gehört. Dennoch gibt es noch diejenigen, die an ihn glauben. Interessant ist die Tatsache, dass die TAFS nicht nur an Alex‘ fussballerische Qualitäten glaubt, sondern ihm sogar eine zweite Chance als Rapper geben würde. Baselbieter halten eben zusammen.
Anyway, nach dem Spiel sieht vielleicht alles schon ganz anders aus.
-update- Nach dem Spiel ist dies auch nötiger als je zuvor -update-
Ausserdem erscheint am 15.10 Gschwäll das neue Album der TAFS und die Jungs zeigen schon mal hier, warum ihnen in Sachen Flows und Stylez keiner in der Schweiz das Wasser reichen kann:
Falls die Tafs für einmal vor lauter Wortwitz nicht wieder die Hooklines vergessen haben, dürfte das Album ein voller Erfolg werden. Immerhin sieht Aman mit dem Bart schon fast ein wenig aus wie Bligg…
Auch wenn uns der Spätsommer nochmals richtig verwöhnt hat, beginnt am 31.10 die Winterzeit. Das bedeutet in 20 Tagen wird wieder um ca. halb sechs dunkel.
Deswegen posten wir schon mal einen Fernwehclip von Years around the sun.
Die kommen aus San Diego, erinnern an Swell und Pinback und machen Musik, die einem das Herz zerreisst. Normalerweise ist die Band auf Surffilmen zu finden, mittlerweile haben sie einen ihrer Songs für einen Corona Werbespot zur Verfügung gestellt. Das ist zwar überhaupt nicht Indie, das Resultat lässt sich aber sehen und immerhin werben die Jungs für ein Produkt, dass sie wohl selbst gerne zuhauf konsumieren.