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Mikroboy – Nennt es wie ihr wollt

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Wohlwollende Zeitgenossen fühlen sich bei Mikroboy angenehm an die von der Band selbst genannten Einflüsse wie The Notwist, Air, The Get Up Kids, Jimmy Eat World, The Gloria Record, Oasis, Lemonheads, Broken Social Scene, The Cardigans, Death Cab For Cutie, oder und vor allem auch an Postal Service erinnert.

Eher kritisch eingestellte Indiekids wenden sich mit einem gelangweilten „Wohl zu viel Kettcar gehört“ ab.

Zugegeben, Mikroboy haben das Rad nicht  neu erfunden, aber für all jene, die jedes neue Album nicht gerade an Daydream Nation  messen, liefern Mikroboy eine Platte ab, welche einem einen Nachmittag mit Kopfhörern am Rhein extrem versüssen kann.

und an alle Schlag-Zeugenden unter euch: versucht den Song mal mitzutrommeln, dann werdet ihr sehr schnell merken, dass da mehr als der 08/15 Indiepop dahintersteckt. Oder um es mit Mike Skinner zu sagen: „Make your analysis, ever heard a beat like this?“

Alex

28. August 2009 - Kommentieren 0 Kommentare
the Sisters of Mercy – You’re here anyway

 ring.jpg

 

This is the official site of  the Sisters Of Mercy.

We are a rock’n’roll band. And a pop band. And an industrial groove machine.
We are intellectual love gods.

We make records, sometimes.
We play concerts, sometimes.

You’re here anyway.

This website contains ninety-seven million words, which are
REDEMPTION“ and BEACH„.

You’re welcome.

 

Es muss wohl 1999 gewesen sein, als ich zum ersten Mal, im damals noch relativ unerforschten Internet, nach den Sisters of Mercy gesucht habe. Der oben erwähnte Text war dann auch alles, was über die Band in Erfahrung gebracht werden konnte. Und seit damals ist die Sisters Seite meine absolute Lieblingsseite im Internet.

Geändert hat sich seit damals praktisch nichts, die Seite schaut noch immer aus, als hätte sie ein betrunkener dreijähriger programmiert und auch die Merchandising Seite the reptile house glänzt seit damals mit dem Hinweis: under construction, gefolgt vom ebenfalls grenzgenialen Hinweis: „We’re trading as usual, but please note the slightly different address.
The Post Office think they’ve got it right this time.
Mail to the old address still reaches us, but you should start using the new one
(and you should use it to get a new order-form because
we’re now charging twenty-first century prices).“

Zum zehnjährigen Jubiläum dieses Gesamtkunstwerks möchte ich mich deswegen vor einer der ganz grossen Bands der Achtzigerjahre verneigen.

Erfolg ist nicht alles und gerade das Wissen, dass Sisters Mastermind Andrew Eldritch während der ganzen Karriere konsequent auf das bisschen Kompromissbereitschaft geschissen hat, das es den Sisters ermöglicht hätte, heute so viele Platten zu verkaufen wie Depeche Mode, macht ihn zu einem der ganz Grossen.

 

Howsa!

 Alex

P.S. In  Zukunft werde ich jede/n Bassisten/in, der/die in den Alterna Studios aufnimmt und nicht mindestens zwei Songs der Sisters, einen von the Cure und einen von New Order/Joy Division kennt, persönlich an den Haaren aus dem Studio schleifen.Wer schon mal üben möchte kann das hier nachholen

26. August 2009 - Kommentieren 0 Kommentare
Vienna Calling – «I NEVER READ I JUST LOOK AT PICTURES«

Vienna Calling logo

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„Wir malen nach Zahlen und schaffen es nicht“  stellten Kettcar im Song Raveland, Baby schon vor längerer Zeit fest und sprachen damit eine Tatsache aus, die mittlerweile weit mehr Wahrheit beinhaltet als es den Hamburgern lieb sein kann, denn während die meisten ehemaligen Hamburger-Schule-Götter sich schon seit Jahren im Strudel des kollektiven Selbstmitleids im Kreis drehen, zeichnen Bilderbuch, aus dem malerischen Österreich, Klangbilder, die ihnen innert Kürze auch den Sprung nach Deutschland ermöglichen werden und somit sind wir bei Blog Party gerade noch rechtzeitig um, in einem Satz der Thomas Mann im Grab rotieren liesse, auch in der beschaulichen Schweiz  Notiz von der hammerhart produzierten Single Calypso, mit einem Schlagzeugsound, für den ich töten würde und einem Gitarristen, der, trotz der engen Hosen, den Spagat zwischen J. Masics und Tom Morello (!) spielend schafft, zu nehmen.

Howsa

Ryan Rocket-Mann

Das Album heisst: Nelken und Schillinge.

Zuhause sind Bilderbuch hier

Hören kann man hier

und Video gibt es hier:

18. August 2009 - Kommentieren 0 Kommentare
Jamie T – Kings and Queens

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Jamie T wird am 4.09.2009 den Nachfolger des Meisterwerks Panic Prevention veröffentlichen.

Dies, Freunde der Sonne, ist die beste Meldung des ganzen Sommers. Als Teaser hier schon mal das Video zu Sticks and Stones.


Alex

16. August 2009 - Kommentieren 0 Kommentare
Radiohead – the Bends

Alternarecordingstudios feat. ryanrocket entertainment präsentieren:

 

Längst vergessene Platten, die in jede Sammlung gehören

 

Nummer 2: Radiohead – the Bends

 

 the_bends.jpg

 Auf die Gefahr hin, dass ich einge Leute wütend mache: the Bends ist Radioheads bestes Album und gehört in jede Sammlung. Zwischen dem stark unterschätzten Pablo Honey und dem Meisterwerk O.K. Computer veröffentlicht, ist es nicht mehr und nicht weniger als eine der besten Rockplatten aller Zeiten.

(Für Radiohead Verhältnisse) schnörkellose Songs, eine leicht an Maschinen erinnende Rhythm Section und eine Gitarrenarbeit, die Thurston Moore die Tränen in die Augen treiben würde, irgendwo zwischen Noiseorgien und zuckersüssen Popmelodien. Diese Qualität wurde in der post-ok-computer-Phase nicht mehr annähernd erreicht.
Ich weiss Radiohead darf man eigentlich gar nicht kritisieren und habe höchsten Respekt vor der Band.  Nicht zuletzt vor der Tatsache, dass Radiohead es geschafft haben, gleichzeitig eine der grössten Bands der Welt und eine Indie Band zu sein.

Aber wenn ich mir alles was nach ok-computer-Phase kam anhöre, schleicht sich bei mir ein Gefühl ein, wie wenn man einen alten Freund denkt, denn man irgendwie aus den Augen verloren hat. Ich vermisse die grossartige Gitarrenband, welche Radiohead einmal waren.

Wer nicht weiss was ich meine soll sich mal Radiohead Live at Astoria reinziehen.

Wahrscheinlich eines der besten Konzerte aller Zeiten:


Schliesslich sang Thom Yorke schon bei Anyone can play guitar:

„And if the world does turn and if London burns

I’ll be standing on the beach with my guitar“ und nicht:

“ Ich steh im Sand mit meinem batteriebetrieben Akai“.
Alex

15. August 2009 - Kommentieren 0 Kommentare
!!!Pflichttermin!!!

thermals.gif

12. August 2009 - Kommentieren 0 Kommentare
Tegan, Sara, Macbeth und Volcom

Ryan Rocket unterwegs. Für einmal nicht im schönen Wien sondern in Indie-nesien.

Und ausgerechnet in Kuta Rock City ist mir eines aufgefallen. Während die grossen Plattenfirmen uns noch immer die Ohren vollheulen, entwickeln sicher immer neue Möglichkeiten, Musik zu vermarkten.

Mit gutem Beispiel gehen die Labels Macbeth und Volcom voran.

 

Macbeth beweist seit langem guten Geschmack und arbeitet mit verschiedenen MusikerInnen zusammen. Unter anderem mit Tegan and Sara, die nicht nur musikalisch und Frisurtechnisch zum stilsichersten gehören, was die Musikszene momentan zu bieten hat.
Tegan and Sara – The Con

Tegan and Sara – Call It Off

Die beiden Ladies haben für Macbeth die folgenden Schuhe designed: tegansara_macbeth.jpg

Volcom auf der anderen Seite lässt nicht nur Schuhe designen, sondern hat selbst eine Art Label aufgemacht. Hier werden Bands gesigned, in den Volcom Stores kann man das ganze anhören, auf zahlreichen Volcom Shirts sind die Logos der Bands mit drauf, und es gibt verschiedene Sampler um die kleinen SurfundSkatekids mit anständigem Sound zu versorgen. Und wer Volcom kennt, kann sich denken, dass die Jungs und Mädels dabei ähnlich stilsicher sind, wie bei der Auswahl ihrer Kleidungskollektion.

 

Auf Volcommusik gibt es tatsächlich einige Perlen zu entdecken:

 

Da wären z.B. die Riverboat Gamblers

 

Sie schauen aus wie die Hives, kommen aber eine ganze Ecke poppiger daher. Erfrischender Punkrock, der dank einer ordentlichen Prise Retro immer noch die Kurve vor der Offspring Sackgasse kriegt. Zudem Live eine Wucht und deswegen wird man von den Jungs noch einiges hören.

 

9. August 2009 - Kommentieren 0 Kommentare
Whattookyousolong, Greg Wicki?

Alternarecordingstudios feat. ryanrocket entertainment präsentieren:

Längst vergessene Platten, die in jede Sammlung gehören

 

Nummer 1: Chewy

 

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CD Regal abgestaubt und dabei über whattookyousolong von Chewy gestolpert.

Anybody remember Chewy?

Die Band, denen die britische Musikpresse früher einmal mindestens so eine grosse Zukunft vorausgesagt hat, wie sie das vor zwei drei Jahren bei den Delilahs tat.

Passiert ist…fast nichts.

Was übrigblieb sind zwei der besten Schweizer CDs überhaupt und von unserer Seite (Philippe und Alex) die Erinnerung an eine grossartige Chewy/Supernova Tour (â€elle avait seize ans et elle etait coiffeuse“).

Vor kurzem wurden Gerüchte über eine Reunion laut (Chewy, nicht Supernova) und ein neues Album soll 2009 noch kommen. Wir halten euch auf dem laufenden.

Anhören kann und soll man sich Chewy hier 

 

Alex

 

 

6. August 2009 - Kommentieren 0 Kommentare
Death by chocolate – Die letzte Party vor der Reha


„Death by Chocolate is a marketing term for various desserts that feature chocolate (especially dark chocolate or cocoa) as the primary ingredient.“ – Quelle Wikipedia

Kakao also… Ehrlich gesagt klingt die Mucke der Jungs ganz und gar nicht nach einem süssen Dessert. Viel eher nach Budweiser und Jack Daniels! Und so sieht dann auch das tägliche Rahmenprogramm aus. Die Stimmung ist am Siedepunkt und die Jungs gehen nach dem Studioaufenthalt bestimmt direkt in die Reha. 😉

Zur Musik: Death by chocolate machen straighten Rock’N’Roll der hie und da an Bands wie „Black Crowes“ oder gar die etwas aktuelleren Herren von „Black Rebel Motor Cycle Club“ erinnern. Das ganze gespickt mit „Beach Boys“-Chören und Gesangslinien à la Evlis Dingsbums… Ihr wisst schon.

Wir machen B Ä Ä Ä N G und produzieren die Debut EP der Jungs. Es kracht und tut, die Röhrenamps und die Lesley laufen am Anschlag und die Nachbarn sind kurz vor dem Suizid… Ein grosser Spass!

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31. Juli 2009 - Kommentieren 0 Kommentare
Megajeopardy

Diejenigen die Some kind of monster, den Dokumentarfilm über die Selbsthilfegruppe Metallica gesehen haben, mögen sich vielleicht daran erinnern, dass Metallica ursprünglich einen anderen Gitarristen hatten.

Dave Mustaine  heisst der Junge und obwohl Dave Mustaine mit seiner Band Megadeath  Millionen von Platten verkauft hat, hat er es noch immer nicht überwunden, dass er von Lars Ulrich und James Hetfield vor die Tür gestellt wurde.

Der Tag der Abrechnung ist nun aber gekommen und und Metallica werden sich in die Reha und zurück ärgern wenn sie sehen, welches Jeopardy Talent in Dave Mustaine schlummerte.  Hätten sie das geahnt, wäre Dave wohl niemals durch einen metrosexuellen, schwarzgelockten Hobbygitarristen ersetzt worden.
Wie Dave George Clinton abtrocknet ist fast schon grausam.


Alex

2. Juli 2009 - Kommentieren 0 Kommentare
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