Bäng, bäng Rock’N’Roll! Sowohl der Longplayer von My heart belongs to Cecilia Winter (Release 11/09, Chop Records) wie auch die Scheibe von Blush stehen kurz vor der Vollendung und kommen schmissig und fresh daher! Beide Projekte haben sich über mehrere Monate gezogen um sowohl Sommerfeeling wie auch ein Hauch des Herbstes auf die Scheiben mitzunehmen…
Bereits über die Ziellinie geschafft haben es unsere Freunde des guten Tons aus St. Gallen, All ship shape. Sid Vicous wird bestimmt seine helle Freude haben, wenn er an der Bar da oben einen hausgemachten Vodka der Jungs bestellt und die Tracks krachen lässt…
Ebenfalls vor ein paar Tagen fertig geworden sind die Scheiben der Aarauer Band Christopher Christopher und die EP von Vabian aus dem Bernischen. Vergisst Prosac, die Platte von Christopher Christopher wird euch sicher durch den Winter bringen. Spritzige Schrammel-Pop-Songs mit einem gewissen Biss. Bei Vabian schlägt man die leiseren Töne an, dies aber mit viel Gefühl…
Für Infos über die Veröffentlichung der Platten der obengenannten Bands, klicke einfach auf den jeweiligen Bandnamen, dann geht’s schnurstracks zu ihrer Myspace!!!
Ach ja und dann war diese Woche noch Angus „Respondek“ Young mit den Jungs von The Paces bei uns zu Gast um die zweite Tranche ihres Albums aufzunehmen… Let there be Rock! 🙂
Guten Rutsch in den Herbst und hoch die Tassen!
Die neue Brand New ist draussen und ich weiss eines sicher. Bei denen möchte ich niemals A&R sein. Es ist schon sehr erstaunlich, mit welcher Beharrlichkeit sich die Jungs weigern endlich umjubelte Popstars zu werden.
Angefangen als halboriginelle Punkrock Combo erkannten sie als erste die Zeichen der Zeit und stellten fest, dass in diesem Genre, zumindest im Moment, nichts mehr zu holen ist. Was folgte war ein absolutes Meisterwerk in Form des Albums Deja Entendu. Alles was die Plattenfirma und wahrscheinlich auch die meisten Fans von den Jungs gewollt hätten, war ein weiteres solches Album. Brand New legten stattdessen ein schwer verstörendes drittes Album mit dem catchy Titel the Devil and God are ragint inside mevor, welches aber in Sachen Qualität Deja Entendu locker das Wasser reichen konnte.
Seit heute Mittag nenne ich nun das aktuelle Werk Daisy mein eigen (gekauft, nicht geladen).
Und ich bin zum Schluss gekommen: Den Jungs hat’s mit Vollgas ins Gehirn geschissen. Daisy ist ein verdammt harter Brocken. Die Plattenfirma bekam wahrscheinlich Weinkrämpfe, die Teeniefans von früher dürften definitiv abgeschrieben werden und im Radio läuft dieses Teil mit Sicherheit nie.Nach dem ersten Hören konnte mich an keinen einzigen Song erinnern. Mittlerweile bin ich beim dritten Durchgang angelangt und ich muss sagen: Ich liebe diese Scheibe.
Wer sich die Zeit nehmen will, dem sei Daisy wärmstens empfohlen. Allen anderen empfehle ich dringend den sanften Einstieg über Deja Entendu und Devil&God.Â
Wie es sich gehört, wenn man keine Platten verkaufen will, ist die Homepage pünktlich zum Albumrelease noch auf coming soon
Und auch ein Video – wer schaut heutzutage schon noch Videos? – gibt es noch nicht. Deswegen, dass Video zum Überhit von Deja Entendu Sic Transit Gloria
Alternarecordingstudios feat. ryanrocket entertainment präsentieren:
Längst vergessene Platten, die in jede Sammlung gehören
 Nummer 3: Nationalgalerie: Meskalin
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Manchmal ist das Leben unfair. Da veröffentlichen Nationalgalerie mit Meskalin das deutsche Indie Meisterwerk schlechthin, nur leider ca. 2 Jahre zu früh. Will heissen: zwei Jahre vor der Hamburger Schule.
Das durchschnittliche Indiekid mag es kaum glauben aber vor der Hamburger Schule gab es zwei Arten von deutschsprachigen Bands. Die die wie Grönemeyer klangen bzw Grönemeyer waren und alles andere klang wie die toten Ärzte.
Eine Indieband mit deutschen Texten war inexistent. Nationalgalerie hätten das Zeug gehabt diese Lücke zu füllen, waren aber dem Grönemeyer Publikum zu Indie, den Billigbierpunks zu poppig und dem Indiepublikum zu früh. Kurz darauf erweckten Tocotronic eine ganze Armada von Trainerjäckchenträger zum Leben, da war aber Meskalin von Nationalgalerie bereits gefloppt. Immerhin, Sänger Nils Frevert veröffentlicht seit einigen Jahren unamitiöse Soloplatten. Unheimlich schön aber auch unheimlich unaufregend.
Im Blog über einen Blog schreiben ist zugegebenermassen ein wenig grenzwertig.
www.diemagazin.ch sei aber trotzdem auch dem Basler Indiekid ans Herz gelegt.
Spannende Betrachtungen des alltäglichen Wahnsinns aus der No1 Kultur, Musik und Kunststadt, wo der Bär bis zum Morgengrauen steppt.
Das Ganze gepaart mit Musiktipps für die Gourmets unter den Elektro und Punkliebhabern unter euch. Wer sich hinter Raktetentom und den anderen Schreiberlingen versteckt dürft ihr selbst rausfinden. Garantiert ohne Michèle Rothen, dafür mit Stil.
Schon etwas länger draussen aber irgendwie vergessen gegangen ist Head off, das vermeintlich letzte Hellacopters Album.
Wer die Band noch nicht kennt, sollte dies schleunigst nacholen. „Sie stellte neben Gluecifer, Turbonegro und den Backyard Babies den vierten Pfeiler des Mitte der 90er Jahre losgebrochenen Skandinavien-Rocks dar.“ (Wikipedia). Während Turbonegro zu Recht absoluten Kultstatus erreichten und die Backyard Babies, ebenfalls zu recht, in die Teen-pop-punk-ecke abdrifteten veröffentlichten die Hellacopters ein brilliantes Album nach dem anderen. Einzig, niemand nahm wirklich Notiz davon.
Dies wird sich bestimmt auch mit Head off, dem voraussichtlich letzten Hellacopters Album nicht mehr ändern.
Ach du Scheisse, ein Cover Album war mein erster Gedanke. Schon seit Spaghetti Incident sind Cover Alben für mich ein Zeichen, dass von einer Band definitiv nichts mehr zu erwarten ist. Das interssante an Head Off ist allerdings: Wenn die Hellacopters nicht drauschreiben würden, dass es ein Coveralbum ist, würde es kein Mensch merken. Nahtlos reiht sich die Platte in die Reihe der bisherigen Werke ein und ist bei weitem nicht die schlechteste Hellacopters Scheibe.
Wie erwähnt soll es zugleich auch das letzte Album der Band sein, aber wenn ich eines gelernt habe in den letzten Jahren, dann dass sich keine Band definitiv auflöst – ausser Michael Jackson vielleicht – und deswegen schliesse ich hier frei nach Pink Panther: Heute ist nicht alle Tage, die kommn wieder, keine Frage.
In the sign of the octopus, die erste Single von Heads Off.
(Was sind das eigentlich für geile Gitarren?)
Alterna bringt euch ab sofort in unregelmässigen Abständen das Mixtape, für das euch euer Mädchen lieben wird, das eure Musikexpertenfreunde direkt zum Googlen (Googeln?) schickt, durch das ihr mit Bands aufwarten könnt, die ihr nicht einmal selber kennt und das euch durch den Herbst, den Winter und den nächsten Sommer bringt.
Das funktioniert so:
Wir päsentieren einen Covervorschlag und ihr könnt die Songs auf itunes, rapidshare, emule, filesshare oder sonst irgendwo herunterladen*.
*Für alle Internethobbypolizisten unter euch, die mir jetzt ein weiteres Mal schreiben wollen, dass das illegal und böse ist. Ich bin untröstlich aber findet euch damit ab: Downloaden ist in der Schweiz legal. „Illegale Downloads“ ist eine juristisch nicht haltbare Wortkreation von irgendwelchen Marketingfürzen der platten Firmen. Downloaden ist weder ein Verbrechen, noch ein Vergehen noch ein Problem. Nur hochladen dürft ihr die Sachen nicht. Aber keine Sorge, die Welt hat genügend andere Problem, die noch gelöst werden sollten.
Schlagzeugsolos gehören in die gleiche Kategorie wie T-Shirts mit Sprüchen wie „Bier formte diesen wunderschönen Körper“, lustige Zipfelmützen beim Snowboarden, tiefer gelegte BMWs und Socken in Sandalen: Sie sind nicht cool! Und sollten deshalb tunlichst unterlassen werden.
Eine löbliche Ausnahme stellt das wahrlich coole Solo von Hellacopters Drummer Robert Eriksson im Eis-Hotel Jukkasjärvi in Schweden dar. Ein Solo mit Stihl sozusagen: